Palliativmedizin im CCC

Palliativmedizin

Leiter:
Prof. Dr. med. Christoph Ostgathe

Koordinationsstelle Palliativmedizin im Netzwerk der deutschen Comprehensive Cancer Centers

Förderer: DKH; FörderNr: 70113949; Projektlaufzeit: 01.11.2020 - 31.10.2024

Team der Koordinationsstelle
PD Dr. Susanne Gahr, Martina Börner, Dr. Julia Berendt (Foto A. Scotti)

Für die Deutsche Krebshilfe ist die Verzahnung onkologischer und palliativmedizinischer Fachexpertise für eine bestmögliche Versorgung schwerkranker und - und sterbender Patienten und Patientinnen mit einer Tumorerkrankung ein wichtiges Anliegen. Daher unterstützt sie ein Projekt, dessen Ziel es ist, mit wissenschaftlichen Methoden eine „Best-Practice-Strategie“ für eine strukturierte Einbindung Spezialisierter Palliativversorgung in einem Comprehensive Cancer Center (CCC) zu entwickeln. Dies umfasst sowohl die Integration der Palliativmedizin in den Behandlungsverlauf als auch in die Forschungs- und Lehraktivitäten der einzelnen CCCs.

In der ersten Projektphase (von 2014 bis 2017) erfolgte eine wissenschaftlich begleitete Erhebung zum Stand der Integration der Palliativmedizin in den einzelnen Zentren. Darauf aufbauend wurden unter anderem Standards beispielsweise zu Art, Umfang und Zeitpunkt der Einbindung der Palliativversorgung vereinbart, Qualitätsindikatoren erprobt, Forschungsfragen und -projekte entwickelt und Lehrkonzepte erarbeitet.

Best Practice  Empfehlungen zur Integration der Palliativmedizin in ein von der Deutschen Krebshilfe gefördertes Comprehensive Cancer Center (CCC)

Palliativmedizinische SOPs (Standard Operating Procedures), von der Arbeitsgemeinschaft Palliativmedizin erstellte SOPs

Die zweite Projektphase (2017 bis 2020) befasst sich unter anderem mit der Umsetzung der Best Practice Empfehlungen, der Implementierung und Evaluation der gemeinsam  erstellten SOPs, einer gemeinsamen Dokumentation für Ermittlung und Auswertung von Qualitätsindikatoren und der Entwicklung eines bedarfsgerechten ärztlichen Fort- und Weiterbildungsprogramms.

Die dritte Projektphase (2020 bis 2024) befasst sich mit der Entwicklung eines Konzepts zur Schnittstellengestaltung zwischen Palliativmedizin und Primärversorgern. Es gilt, Informationen für eine zeitgerechte Integration der Palliativversorgung bereitzustellen. Darüber hinaus werden Kriterien und Maßnahmen für eine gute Versorgung in der Sterbephase in den Blick genommen, welche die Perspektive der Angehörigen forcieren.

Das Projekt wird von der Deutschen Krebshilfe gefördert.

Veröffentlichungen seit 2014 in Zusammenarbeit mit Mitgliedern der AG Palliativmedizin und der Koordinationsstelle
Publikationsliste

MitarbeiterInnen:
PD Dr. med. Susanne Gahr, ärztliche Mitarbeiterin
Dr. rer. biol. hum. Julia Berendt, wissenschaftliche Mitarbeiterin (wieder ab 2021)
Martina Börner, Teamassistentin, Organisation, Administration, Korrespondenz

Dr. med. Peter Stachura, ärztlicher Mitarbeiter (bis 2016)
Marietta Müller, ärztliche Mitarbeiterin (bis 2017)
Julia Berendt M.Sc., wissenschaftliche Mitarbeiterin (bis 2018)
Sarah Brunner M.Sc., wissenschaftliche Mitarbeiterin (bis 2020)
Ingrid Gheith, Organisation, Administration, Korrespondenz (bis 2020)

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