Unterstützung Forschungsbeirat

Palliativmedizin

Leiter:
Prof. Dr. med. Christoph Ostgathe

Unterstützung der Öffentlichkeit bei der Forschung in der Palliativmedizin

Patientinnen und Patienten(-vertreter) und Öffentlichkeit gestalten Forschung in der Palliativmedizin mit – Patient and Public Involvement (PPI)

Die Mitglieder des Forschungsbeirates sind interessierte Bürgerinnen und Bürger, Patientinnen und Patienten und Angehörige, die sich ehrenamtlich in einem beratenden und aktiven Gremium an der Forschungstätigkeit in der Palliativmedizinischen Abteilung beteiligen. Sie nehmen damit eine Möglichkeit als Bürgerinnen und Bürger wahr, gesellschaftliche Entwicklungen aktiv mitzugestalten.

Wir tragen in vielfältiger Weise dazu bei Forschungstätigkeiten der Palliativmedizinischen Abteilung aus einer bürgernahen Perspektive zu hinterfragen und zu ergänzen und sehen gleichzeitig unseren Auftrag darin, die Möglichkeiten der Palliativversorgung für andere Patientinnen, Patienten, Angehörige und generell in der Gesellschaft bekannter zu machen.

Wir werden zum einen in beratender Funktion bei Forschungstätigkeiten einbezogen. Beratende Aufgaben ergeben sich über den ganzen Forschungsprozess hinweg und können beispielsweise die Durchsicht und Anpassung von Patienten- und Angehörigeninformationen, Interviewleitfäden oder die Diskussion von Forschungsergebnissen sein. In regelmäßigen Treffen (zweimal pro Jahr) werden die Mitglieder des Forschungsbeirats zudem über aktuelle und geplante Forschungsprojekte und Beteiligungsmöglichkeiten informiert und können ebenfalls an dieser Stelle ihre Perspektiven und Ideen einbringen.

Andererseits erhöhen die Mitglieder die Sichtbarkeit von Palliativmedizin und -versorgung weiter und wirken an der Schnittstelle zwischen Forschung/Akademisierung und Gesellschaft. Sie bringen Inhalte, Ergebnisse und Diskussionen aus der Forschung in verständlicher Art und Weise wieder in die Gesellschaft zurück.

Ein großer Anteil der Forschung in der Palliativmedizin wird aus öffentlichen Mitteln gefördert (z.B. Ministerien, Stiftungen) und hat immer die Verbesserung der Versorgung der Bürgerinnen und Bürger zum Ziel. Deshalb ist es nur konsequent, dass sich Bürgerinnen und Bürger auch an dieser Forschung beteiligen, diese mitgestalten, einschätzen und ihr Wissen in die Gesellschaft tragen.

Jede und jeder ist als Mitglied des Forschungsbeirates herzlichst willkommen. Ein gesundheitsbezogener beruflicher Hintergrund oder bestimmte Bildungsabschluss ist nicht erforderlich.

Videoaufzeichnung von der Auftaktveranstaltung

Bei Interesse an einer Mitarbeit oder Fragen, wenden Sie sich bitte gerne an:
Dr. phil. Maria Heckel, Forschungsstelle, Palliativmedizinische Abteilung Erlangen, maria.heckelatuk-erlangen.de, 09131 - 85 42514

nächstes Treffen: Dienstag, den 21.09.2021

von 16.30 - 18.00 Uhr