Aktuelle Mitwirkungsmöglichkeiten
Alle Informationen finden sich in den jeweiligen Profilen der Mitwirkungsmöglichkeiten.
„Mitfühlende Gemeinde“ GEMEINSAM endlich
Das Projekt „Mitfühlende Stadt Erlangen und Umland“, das am 1. September 2025 startet, will die oft tabuisierten Themen schwere Krankheit, Sterben, Tod und Trauer stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken. Viele Betroffene und Angehörige zögern aus Angst oder Unsicherheit, Hilfe anzunehmen – das führt zu Isolation und unnötigem Leid. Ziel des Projekts ist es, durch eine zentrale Anlaufstelle, Veranstaltungen, Informationsangebote und regelmäßige Austauschrunden eine unterstützende Gemeinschaft aufzubauen. Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Unternehmen und Institutionen sind eingeladen, sich aktiv einzubringen – sei es durch ehrenamtliches Engagement, finanzielle Unterstützung oder das Bekanntmachen der Initiative. Getragen wird das Projekt vom Verein zur Förderung der Palliativmedizin am Universitätsklinikum Erlangen e.V., mit finanzieller Hilfe der Deutschen Fernsehlotterie und der ALIVIA Stiftung sowie der Unterstützung des Universitätsklinikums Erlangen.
Möchten Sie das Forschungsprojekt “Mitfühlende Stadt” aktiv mitgestalten und so einen näheren Einblick in die Forschung erhalten? Dann melden Sie sich bei Tanja Treibig: palliativmedizin(at)uk-erlangen.de
Selbsthilfe und Hospiz- und Palliativversorgung – Potenziale, Hindernisse und Bedarf (Self-Pall)
Bisherige Forschungsergebnisse zeigen positive Effekte von Selbsthilfe, weil Menschen dort mit Gleichbetroffenen Austausch, Gesellschaft und Gemeinschaft erleben und von den Erfahrungen anderer profitieren können. Es stellt sich die Frage, inwiefern Selbsthilfe für Personen mit schweren, fortschreitenden und unheilbaren Krebs- und anderen Erkrankungen Unterstützung bieten kann. Auch Zugehörige, also Angehörige und nicht verwandte nahestehende Personen von erkrankten Menschen, befinden sich in Lebenssituationen, in der sie von Unterstützung Gleichbetroffener profitieren könnten. Dennoch ist weitgehend unbekannt, inwiefern Selbsthilfe in der Hospiz- und Palliativversorgung bzw. die Hospiz- und Palliativversorgung in der Selbsthilfe eine Rolle spielt. Unklar ist zudem, in welchem Umfang Patient*innen und Zugehörige in Hospiz- und Palliativversorgung Bedarf an Selbsthilfe haben und ob ihnen bekannt ist, welche Unterstützung Selbsthilfe bieten kann. Diese Forschungsfragen möchten wir gemeinsam mit Ihnen im Projekt Self-Pall – gefördert von der Deutschen Krebshilfe - untersuchen, um Handlungsempfehlungen für ein erfolgreiches Zusammenwirken von Selbsthilfe und Palliativ- und Hospizversorgung zu entwickeln.
Möchten Sie das Forschungsprojekt Self-Pall aktiv mitgestalten und so einen näheren Einblick in die Forschung erhalten? Dann melden Sie sich bei saskia.kauzner(at)uk-erlangen.de oder manuela.schneider(at)uk-erlangen.de
Nähere Infos zum Projekt erhalten Sie hier.
„Enhancing palliative care in ICU“ - EPIC
Forschungsprojekt EPIC gestartet! Wir suchen Sie!
Patient and Family Advisory Group
Das Forschungsprojekt EPIC (Enhancing palliative care in ICU) ist ein europaweites Forschungsprojekt, das die Palliativversorgung auf Intensivstationen verbessern möchte. Hierzu sollen unter anderem telemedizinische Ansätze erprobt werden. Aufgabe der Palliativmedizinischen Abteilung (Uniklinikum Erlangen) ist es, in Kooperation mit der Charité, in das Projekt die Erfahrungen von Patient*innen und Zugehörigen einzubringen. Um das zu ermöglichen findet alle zwei Monate ein online-Treffen statt, in welchem sich Patient*innen und Zugehörige austauschen können. Zu den Treffen kommt jeweils auch ein Gast aus der Forschungsgruppe, um aktuelle Ergebnisse vorzustellen, die dann gemeinsam diskutiert und um die Perspektiven und Erfahrungen von Patient*innen und Zugehörigen erweitert werden. Für die Treffen gibt es bei Bedarf technische Unterstützung sowie eine*n Dolmetscher*in. An den Treffen kann in den Sprachen deutsch oder englisch teilgenommen werden.
Wenn Sie Erfahrungen als Patient*in oder Zugehörige in der Palliativ- und/oder Intensivmedizin haben, dann melden Sie sich gerne bei uns! (manuela.schneider@uk-erlangen.de oder maria.heckel(at)uk-erlangen.de).
Weitere Informationen finden Sie hier:
Laienverständliche Handlungsempfehlung zum Einsatz sedierender Medikamente in der Spezialisierten Palliativversorgung
Hier zur iSedPall Seite.
Im Jahr 2021 hat die Projektgruppe SedPall eine Handlungsempfehlung zum "Einsatz sedierender Medikamente in der Spezialisierten Palliativversorgung" entwickelt und publiziert. Die Handlungsempfehlung unterstützt Mitarbeitende der Palliativversorgung bei der Durchführung von gezielter Sedierung. Für eine optimale Betreuung sollten aber auch die Patient*innen und deren Zugehörige verstehen, welche Empfehlungen zum Einsatz von gezielter Sedierung gegeben werden. Deshalb wurde Patientenversion der Handlungsempfehlung erstellt. Um diese Version an die Zielgruppe anzupassen und praxistauglich zu gestalten, arbeitet ein Gremium aus Mitarbeitenden der Hospiz- und Palliativversorgung und Patientenvertreter*innen gemeinsam an dem Projekt. Aus dem Forschungsbeirat sind ebenfalls Mitglieder vertreten: Sie achten darauf, dass der Fokus der laienverständlichen Handlungsempfehlung auf den Bedürfnissen der Patient*innen liegt, wichtige Fragen beantwortet werden und Sprache und Inhalt für die Betroffenen angemessen und verständlich gestaltet sind.
Hier kommen Sie zur fertigen Handlungsempfehlung.

ELSI-Café
2026 finden keine ELSI-Café Termine statt!
Im ELSI-Café tauschen sich Forschende der Abteilung regelmäßig mit unserem Forschungsbeirat über Ethische, Legale/Rechtliche und Soziale Implikationen (ELSI) von Innovationen in der Palliativversorgung aus. Forschende stellen kurz aktuelle Forschungsfragen, Studiendesigns und Ergebnisse vor und setzten Gesprächsimpulse, wobei die Richtung des Gesprächs bewusst offengehalten ist. Dafür treffen wir uns abwechselnd in einem öffentlichen Café und in unserer Forschungsabteilung zu einem entspannten Austausch bei Kaffee und Kuchen. Interessieren Sie sich dafür? Dann melden Sie sich gerne für weitere Informationen und den nächsten Termin unter palliativmedizin(at)uk-erlangen.de.





