Zum Hauptinhalt springen

Von „A“ wie Allgemeine Palliativversorgung bis „W“ wie „Waffeln“

Von „A“ wie Allgemeine Palliativversorgung bis „W“ wie „Waffeln“

Bereits vor dem 11. Symposium Palliativmedizin wurde seitens der AG Palliativmedizin im Netzwerk der deutschen Onkologischen Spitzenzentren (Comprehensive Cancer Center, CCC) mit umliegenden Gesundheitseinrichtungen der Allgemeinen Palliativversorgung und Spezialisierten Palliativversorgung unter Teilnahme interessierter Bürger/innen eine Gesprächsrunde initiiert.

Aktiv beteiligt waren Hausärzt/innen und Mitglieder der Hospizvereine Erlangen, Höchstadt, Fürth, Nürnberg und Eckental und des Pflegestützpunktes Erlangen-Höchstadt, die Geschäftsstelle CCC Erlangen-EMN, die ALIVIA Stiftung sowie Mitarbeitende eines Pflegeheims, der Palliativmedizinischen Abteilung und deren Forschungsbeirat, der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV), des Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V. (ASB) und Krebsinformation.

Anfangs informierte Prof. Ostgathe über die Initiativen und Ergebnisse der AG Palliativmedizin im Netzwerk der deutschen Onkologischen Spitzenzentren (Comprehensive Cancer Center, CCC). Mit der Frage "Was wünschen Sie sich von dem CCC im Hinblick auf die Palliativversorgung?" wurde die weitere Diskussion eröffnet und die Anliegen und Ideen der Einrichtungen sowie weitere Potenziale der Zusammenarbeit erörtert.

Regelmäßige Infonachmittage „Neues aus der Palliativmedizin“, Fallbesprechungen und aufsuchende Angebote in Hausarztpraxen durch Palliative Care Personal wurden als hilfreich angesehen und vorgeschlagen. Aber auch Anlaufstellen für Betroffene mit Palliativbedarf in onkologischen Ambulanzen wären wünschenswert, genauso wie niedrigschwellige Zugänge zu Informationen. Waffelbacken im Wartebereich der Onkologischen Ambulanz sei ein altbewährtes Angebot eines Hospizvereins im Westdeutschen Tumorzentrum (WTZ) Netzwerk in Essen, um mit schwerkranken Menschen und ihren Angehörigen ins Gespräch zu kommen.

Darüber hinaus wurde überlegt, wie gemeinsam die breite Öffentlichkeit zu Themen der Palliativ- und Hospizversorgung besserinformiert werden könnte. Es gelte Formate wie Radio, Zeitung, YouTube-Beiträge, Podcasts, Instagram-Auftritte verstärkt zu nutzen. Gesundheitstage und -angebote zum Thema „Schwerkranke begleiten“ und „Trauer am Arbeitsplatz“ sollten in verschiedenen Einrichtungen und Firmen der Umgebung zum Tragen kommen (Beispiel: Caring Community Köln). Zudem wurde eine engere Zusammenarbeit aller mit der CCC EMN Geschäftsstelle und der regionalen Krebsberatung beschlossen.