Palliativmedizinischer Dienst (PMD)

Palliativmedizin

Leiter:
Prof. Dr. med. Christoph Ostgathe

Der Palliativmedizinische Dienst (PMD) steht Patienten aller Stationen und Ambulanzen des Klinikums zur Verfügung, die sich im Rahmen Ihrer fortschreitenden, lebensbegrenzenden Erkrankung eine Verbesserung Ihrer Lebensqualität wünschen.
Er wird auf Anforderung von Ärzten oder Pflegekräften tätig.

Beim Erstbesuch durch einen Arzt und eine Pflegekraft wird der palliativmedizinische Bedarf eingeschätzt sowie ein umfassendes Konzept zur Behandlung der vorliegenden Probleme angeboten. In kontinuierlicher Rücksprache mit den behandelnden Kollegen werden die Patienten regelmäßig besucht. Je nach Problemstellung kommen dabei unterschiedliche Berufsgruppen zum Einsatz.

Der Palliativmedizinische Dienst (PMD) unterstützt Patienten, Angehörige und das Behandlerteam der bettenführenden Station bei der Linderung belastender Beschwerden, wie Schmerzen, Atemnot, Übelkeit, Erbrechen, Schwäche und Unruhe. Er bietet praktische Unterstützung bei der Organisation einer angemessenen medizinischen und pflegerischen Betreuung zu Hause an.

Darüber hinaus leistet der Palliativmedizinische Dienst (PMD) Hilfe bei der Auseinandersetzung mit der Unheilbarkeit einer Erkrankung und bietet Unterstützung bei Entscheidungen zu Therapiezielen oder auch Beratung bei der Erstellung einer Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht an.
Bei allem wird – auf Wunsch – das Umfeld des Patienten behutsam einbezogen.

Bei besonders komplexer Symptomatik kann der PMD eine Übernahme auf die Palliativstation anbieten.

 
 
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Zusammenfassung