Forschung

Palliativmedizin

Leiter:
Prof. Dr. med. Christoph Ostgathe

Forschung gehört zur Palliativmedizin

Forschung ist die einzige Möglichkeit, das Versorgungsangebot für Patienten und Angehörige stetig zu verbessern.

Dies gilt selbstverständlich auch für Patienten mit weit fortgeschrittenen und fortschreitenden Erkrankungen. Daher muss Forschung integraler Bestandteil der Palliativmedizin sein und ist an der Palliativmedizinischen Abteilung neben klinischer Versorgung und Lehre ein Grundpfeiler unseres Selbstverständnisses als universitäre Einrichtung.

In der besonderen Situation von Palliativpatienten muss Forschung selbstverständlich sehr vorsichtig und ethisch vertretbar durchgeführt werden, mit dem allergrößten Respekt vor den Patienten und ihren Angehörigen.

Die Herausforderungen in der Forschung im Bereich der Palliativversorgung bestehen nicht nur darin, die Verletzlichkeit der Patientengruppe gerecht zu werden. Gerade in der Forschung am Lebensende ist oft nicht möglich die Patienten selbst zu befragen oder sie über einen längeren Zeitraum hinweg mehrmals zu kontaktieren. Deshalb werden dann die Einschätzungen von Angehörigen oder dem Personal herangezogen. Dabei wird besonders auf die aktuelle Situation der Angehörigen Rücksicht genommen, wenn diese in die Begleitung und Pflege des Patienten eingebunden sind oder wenn die Befragung nach dem Versterben des Patienten stattfindet.

Wie auch in der palliativmedizinischen Behandlung und Begleitung stellt Forschung in diesem Bereich den Patienten und seine Angehörigen in den Mittelpunkt und muss interdisziplinär und multiprofessionell erfolgen. So finden sich unter den Forschenden an der Abteilung neben Medizinern auch Psychologen, Sozialpädagogen und Gesundheitswissenschaftler. 

Forschung in der Palliativmedizin ist auf Grund der besonderen Lebenssituation der Patienten und der sich daraus ergebenden methodischen Herausforderungen auf Kooperationspartner angewiesen. Diesem Auftrag zur Zusammenarbeit hat sich die Palliativmedizinische Abteilung gestellt und erfolgreich mehrere interne und externe, zum Teil fakultätsübergreifende Kooperationen und Forschungsverbünde gegründet.

 
 
 
 
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