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Palliativmedizin

Leiter:
Prof. Dr. med. Christoph Ostgathe
Palliativmedizin, Uni-Klinikum

Spende für besondere Erlebnisse

Team der Palliativmedizin übergibt 1.000 Euro an das Frauenhaus Erlangen

Sie haben Schmuck gebastelt und Marmelade eingekocht, Plätzchen gebacken und Topflappen gehäkelt, Tassen bemalt und Socken gestrickt: in ihrer Freizeit und für einen guten Zweck. Rund 15 Mitarbeiterinnen der Palliativmedizinischen Abteilung (Leiter: Prof. Dr. Christoph Ostgathe) des Universitätsklinikums Erlangen war es ein großes Anliegen, die Zuwendung, die ihre Station regelmäßig erfährt, auch einmal an andere weiterzugeben. Deshalb betrieben die Kolleginnen zwei Tage lang den Ehrenamtsstand der Erlanger Waldweihnacht und sammelten dort Geld für Menschen in Not. "Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserem Engagement so viel Erfolg hatten und dass wir nun mit dem ansehnlichen Erlös in Höhe von 1.000 Euro von Gewalt betroffene Frauen und ihre Kinder unterstützen können", sagte Iris Herget, Stationsleitung, bei der Scheckübergabe. Ursula Heintze vom Autonomen Frauenhaus Erlangen weiß auch schon, wie die Spende eingesetzt wird: "Wir haben leider nie genug Geld, um viele Aktionen für Mütter und Kinder anzubieten. Dabei sind gemeinsame Unternehmungen außerhalb des Hauses so wichtig. Das sind immer ganz besondere Erlebnisse."
Von Frauen für Frauen: Tanja Treibig, Ursula Heintze, Iris Herget, Ingrid Gheith, Anni Wirtl, Manuela Keidel und Andrea Scotti (v. l.) freuen sich bei der Scheckübergabe über die stolze Summe, die für Frauen in Not zusammengekommen ist. Foto: Uni-Klinikum Erlangen

Ein Museums- oder ein Theaterbesuch, eine Wanderung in der Fränkischen Schweiz oder ein Tag im Zoo: Solche kurzen Auszeiten vom Leben im Frauenhaus sind nur dank Spenden möglich. "Toll, dass das Team der Palliativmedizin an uns gedacht hat", freute sich Ursula Heintze für die Bewohnerinnen des Autonomen Frauenhauses Erlangen. Die Zimmer dieses Gebäudes mit geheimer Adresse seien immer alle belegt, da es in Deutschland nach wie vor zu wenige Schutzräume für Frauen gebe, die - ggf. gemeinsam mit ihren Kindern - vor der Gewalt in ihrer Partnerschaft fliehen müssen. In Frauenhäusern erhalten Betroffene u. a. sicheren Wohnraum, Beratung und Hilfe zur Selbsthilfe.

Website des Autonomen Frauenhauses Erlangen: www.frauenhaus-erlangen.de

Weitere Informationen:

Andrea Scotti
Telefon: 09131 85-34064
E-Mail: andrea.scottiatuk-erlangen.de

 

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