Anwendungspraxis Palliative Sedierung

Palliativmedizin

Leiter:
Prof. Dr. med. Christoph Ostgathe

Untersuchung der Anwendungspraxis der Palliativen Sedierung (PS) auf Palliativstationen, Hospizen und in der Spezialisierten Ambulanten PalliativVersorgung (SAPV) in Deutschland

Die palliative Sedierung kann als Maßnahme der palliativen Behandlung bei Patienten mit therapierefraktären Symptomen und entsprechend hohem Leidensdruck eine wichtige Option darstellen. Trotz vielfach geführten Diskussionen bezüglich der ethischen Legitimität der palliativen Sedierung wird diese mittlerweile als fester Bestandteil der „Palliative Care“ sowohl in Deutschland als auch international angesehen. Im Jahr 2009 entwarf die European Association for Palliative Care (EAPC) ein zehn Punkte umfassendes Rahmenwerk zur klinischen Praxis der palliativen Sedierung. Bis heute bleibt dies die umfassendste und anerkannteste Empfehlung zu deren klinischer Handhabung. Dennoch bleibt unklar inwieweit sich die aktuelle und tatsächliche Behandlungspraxis der palliativen Sedierung tatsächlich am EAPC-Rahmenwerk orientiert, insbesondere in Deutschland existieren diesbezüglich nahezu keine statistischen Auswertungen. Dementsprechend wurde ein an den Inhalten des EAPC-Rahmenwerks orientierter Fragebogen entworfen und an alle deutschen Palliativstationen, Hospize und SAP(P)Vs verschickt, um mit dessen Auswertung einen ersten Überblick über die Behandlungspraxis der palliativen Sedierung in Deutschland zu gewinnen.

Das Projekt wird von dem ELAN-Fonds gefördert.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter: Dr. med. Carsten Klein
Dissertationsprojekt: Philip Klosa
Projektbezogene Publikationen: www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24743852

Downloads: Dokumentationsvorlagen Palliative Sedierung

 
    Standorte

    Hartmannstr. 14
    91052 Erlangen

    Krankenhausstr. 12
    91054 Erlangen

    Östliche Stadtmauerstr. 30
    91054 Erlangen

     

     

     
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