Patienten nach Entlassung

Palliativmedizin

Leiter:
Prof. Dr. med. Christoph Ostgathe

Versorgungsrealität von Patienten nach Entlassung aus der spezialisierten stationären Palliativversorgung

Die stetige Zunahme von ambulanten und stationären palliativmedizinischen Versorgungsangeboten in den letzten zwei Jahrzehnten hat zu einer Diversifizierung dieser Angebotsstrukturen geführt und dadurch den Informationsfluss innerhalb des Systems erschwert. Über die Versorgungsverläufe von Patienten ist deshalb nur wenig bekannt. Von Mai 2011 bis Februar 2013 wurden insgesamt 245 Patienten nach Entlassung von unserer Palliativstation oder aus unserem Palliativmedizinischen Dienst mit Hilfe von vierwöchentlichen Telefonaten mit den Weiterversorgern bis zum Tod nachverfolgt. In diesen Follow-Up Telefonaten wurden Informationen bezüglich des Allgemeinzustands der Patienten, ihren aktuellen Symptomen und Problemen, durchgeführten medikamentösen und nichtmedikamentösen Maßnahmen, sowie erfolgten Versorgungswechseln und deren Indikationen erhoben. Auch Todeszeitpunkt und Sterbeort wurden erfragt, um die Überlebenszeit nach Entlassung ermitteln zu können. Lücken in Versorgungsstrukturen und deren Vernetzungen sollen dadurch erkannt werden, um somit langfristig das Zusammenwirken der verschiedenen Versorgungsangebote optimieren zu können.

Das Projekt wurde von Mundipharma GmbH gefördert.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin: PD Dr. rer. med. Stephanie Stiel
Dissertationsprojekt: Franziska Kötzsch

 
    Standorte

    Hartmannstr. 14
    91052 Erlangen

    Krankenhausstr. 12
    91054 Erlangen

     

     

     

     
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    Zusammenfassung