Schwerpunkt: Versorgungsforschung Palliativmedizin

Palliativmedizin

Leiter:
Prof. Dr. med. Christoph Ostgathe

Versorgungsforschung Palliativmedizin

Versorgungsforschung in der Palliativversorgung untersucht die „Wirklichkeit“ der palliativmedizinischen Versorgung. Sie liefert Informationen über Versorgungskonzepte unter Alltagsbedingungen. Damit beantwortet Versorgungsforschung in der Palliativmedizin Fragen, die weder die biomedizinische Grundlagenforschung noch die klassische klinische Forschung beantworten können.

Hierfür sind beispielsweise Daten aus dem Nationalen Hospiz- und Palliativregister, das deutschlandweit versorgungsrelevante Daten aus der Palliativversorgung zusammenführt und an dessen Entwicklung die Palliativmedizinische Abteilung Erlangen entscheidend mitgewirkt hat, unmittelbar nutzbar.

Untersucht werden unter Alltagsbedingungen Netzwerke der Hospiz- und Palliativversorgung, die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) und der Palliativmedizinische Dienst (PMD).

In den Schwerpunkt Versorgungsforschung gehört auch eine Untersuchung über den Einfluss von Isolierungsmaßnahmen im Rahmen der Infektion / Kolonisation mit Multiresistenten Erregern auf die Lebensqualität von Patienten, Angehörigen und Personal in Einrichtungen der Palliativversorgung. Darüber hinaus beschäftigt sich die Abteilung unter dem Schwerpunkt Versorgungsforschung auch intensiv der Untersuchung der Belastungen und Unterstützungspotentiale pflegender / trauernder Angehöriger. Zu den zentralen Projekten der Versorgungsforschung zählen folgende Arbeiten:

  • "Therapieintensität am Lebensende" (Teilprojekt der Koordinationsstelle Palliativmedizin) 

  •  „Prädiktoren für Depressivität bei Palliativpatienten – Eine Analyse der Hospiz- und Palliativerfassung 2007 – 2011“

  • „Prädiktoren für Angst bei Palliativpatienten – Eine Analyse der Hospiz- und Palliativerfassung 2007 – 2011“

  • „Entwicklung und Testung eines Screeninginstrumentes zur Erfassung von palliativmedizinischem Bedarf onkologischer Patienten“
    in Kooperation mit der Frauenklinik, medizinische Klinik 1 und Medizinische Klinik 5

     

     

     

 
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Zusammenfassung