PallMeT

Palliativmedizin

Leiter:
Prof. Dr. med. Christoph Ostgathe

PallMeT (Palliative Medicine & Technology)

Klinisch-experimentelle Forschung der Palliativmedizinischen Abteilung

PallMeT, die interdisziplinäre „Palliativmedizin und  Technik“ Arbeitsgruppe der Palliativmedizinischen Abteilung des Universitätsklinikum Erlangen entwickelt und erforscht medizintechnische Innovationen, die Palliativpatienten, ihren Familien und den an der Versorgung Beteiligten zugutekommen. Damit adressiert PallMeT Herausforderungen unserer Gesellschaft wie wachsenden palliativmedizinischen Behandlungsbedarf, Kostenzunahme im Gesundheitssystem, eine alternde Gesellschaft und die Entvölkerung ländlicher Gebiete: palliativmedizin-technische Innovationen sollen helfen, Palliativpatienten angemessen und besser zu behandeln, palliativmedizinisch Tätige in ihrer Arbeit zu unterstützen, Ressourcen zu sparen und ambulante Strukturen zu stärken.

PallMeT verbindet technische und medizinische Grundlagenforschung mit sozialwissenschaftlichen, ethischen und rechtlichen Aspekten und der klinische Anwendung medizintechnischer Innovationen.

Ein Schwerpunkt der Forschung von PallMeT ist die berührungs- und belastungsfreie Erfassung von Biomarkern unter Nutzung von Hochfrequenzsignalverarbeitung. Beispielhaft wird in dem BMBF-geförderten Projekt GUARDIAN Atmung und Herzschlag von Palliativpatienten berührungslos aus einigen Metern Entfernung mittels Sechstor-Radarinterferometrie erfasst. Ziel von GUARDIAN ist es, Veränderungen des Gesundheitszustandes umgehend festzustellen. Dies kann in Zukunft die Optimierung der palliativmedizinischen Behandlung unterstützen, da z.B. Symptomlast, Medikamentenwirkung und –nebenwirkung sowie die Sterbephase besser erkannt werden können.

Weitere Projekte von PallMeT zielen auf die berührungslose Erfassung von Körperbewegungen sowie Erfassung der Aktivität des autonomen Nervensystems. Hiermit kann u.a. die Wirksamkeit nicht-medikamentöser Behandlung erfasst werden als Grundlage eines individualisierten Behandlungsplanes. Zum Beispiel untersucht PallmeT in einer selbstfinanzierten Studie die Wirkung von Musiktherapie auf das autonome Nervensystem. Der Vorteil einer radargestützten Erfassung der Herzratenvariabilität als Surrogatparameter für das autonome Nervensystem wird hier deutlich. Durch Kleidung und Bettdecke hindurch und im Abstand von einem halben Meter wird der Herzschlag erfasst ohne den Patienten zu beeinträchtigen.

PallMeT leitet:
Dr. med. Tobias Steigleder
tobias.steiglederatuk-erlangen.de

Forschungspartner von PallMeT sind:

   LTE

  AEMT

DeMeTec

Siliconradar

  Innosent

  4PLUS

Geratherm

  Getemed

Sigma Medizintechnik GmbH

 
Standorte

Hartmannstr. 14
91052 Erlangen

Krankenhausstr. 12
91054 Erlangen

Östliche Stadtmauerstr. 30
91054 Erlangen

 

 

 
 
 
 
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