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Palliativmedizin

Leiter:
Prof. Dr. med. Christoph Ostgathe
Uni-Klinikum, Palliativmedizin

Prof. Ostgathe ist neuer EAPC-Präsident

Erlanger Palliativmediziner ist zweiter deutscher Präsident der European Association of Palliative Care

Auf dem 16. Weltkongress der European Association of Palliative Care (EAPC) vom 23. bis 25. Mai 2019 in Berlin wurde Prof. Dr. Christoph Ostgathe, Leiter der Palliativmedizinischen Abteilung des Universitätsklinikums Erlangen, zum Präsidenten der europäischen Fachgesellschaft gewählt. Er ist damit der zweite deutsche Präsident der EAPC. Von 2015 bis 2019 war Prof. Ostgathe Vizepräsident der EAPC, das Amt des Präsidenten wird er bis 2023 innehaben.
Prof. Dr. Christoph Ostgathe ist neuer EAPC-Präsident. Foto: Michael Rabenstein/Uni-Klinikum Erlangen

Bereits beim Weltkongress der EAPC 2017 in Madrid hielt Christoph Ostgathe den Vorsitz des wissenschaftlichen Komitees. „Damit die EAPC weltweit eine starke Stimme der Palliativversorgung bleibt, müssen wir die Vereinigung kontinuierlich weiterentwickeln. Diese Aufgabe nehme ich nun als EAPC-Präsident gern an“, erklärt Prof. Ostgathe. „Unser Ziel ist es, Palliativmedizin – auch international – in allen Gesundheitssystemen zu verankern und damit das Leiden all derjenigen zu lindern, die von lebensverkürzenden Krankheiten betroffen sind.“

Prof. Ostgathe baute im Gebäude der Frauenklinik des Uni-Klinikums Erlangen die Palliativmedizinische Abteilung auf, die am 1. April 2010 eröffnete und am 19. April ihren ersten Patienten aufnahm. Nach München war der Lehrstuhl für Palliativmedizin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg der zweite in ganz Bayern. Die Erlanger Professur war bayernweit die erste mit der vollumfänglichen Verantwortung für Klinik, Lehre und Forschung. In diesen drei Bereichen ist auch Prof. Ostgathe bis heute tätig. In der Forschung konzentriert er sich vor allem auf die Versorgungsforschung – mit einem Fokus auf pflegende Angehörige, auf ethische Fragen zur Versorgung am Lebensende und auf die palliative Sedierung.

Über die EAPC

Unter dem Dach der EAPC verbinden sich fast 60 europäische, aber auch australische, amerikanische und andere Palliativgesellschaften mit insgesamt ca. 50.000 Mitgliedern. Ziel der EAPC ist die länderübergreifende Weiterentwicklung der Hospiz- und Palliativversorgung und ihre Einbindung in alle medizinische Fachbereiche – zugunsten von Patienten in der letzten Lebensphase. Eines der wichtigsten Anliegen der EAPC ist es, allen Menschen weltweit gleichberechtigten Zugang zu palliativer Versorgung zu ermöglichen – etwa auch Sterbenskranken in Schwellenländern, Menschen ohne festen Wohnsitz sowie allen Kindern und Jugendlichen.

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Christoph Ostgathe
Tel.: 09131 85-34064
E-Mail: christoph.ostgatheatuk-erlangen.de

 

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